INTEGRI - Begleiter des öster­reichischen Gesund­heits­wesens

Mit der Gesundheitsreform auf Bundes- und Länderebene, mit der ELGA-Umsetzung und mit den Entwicklungen in der Sozialversicherung definiert das österreichische Gesundheitswesen die Integrierte Versorgung als sein zentrales Anliegen.

Der INTEGRI wurde vom Initiativforum 2011 ins Leben gerufen und 2012 das erste Mal vergeben. Mit der Verleihung in den Jahren 2014 und 2016 wurde der INTEGRI zum widerkehrenden Anlass, die Arbeit der österreichischen Health Professionals für die Integrierte Versorgung zu würdigen, voneinander zu lernen und Motivation zu fördern. Der INTEGRI zeichnet jene Organisationen und Personen aus, die den veränderten Anforderungen an ein funktionierendes Versorgungssystem mittels innovativer Modelle der Integrierten Versorgung begegnen und damit einen positiven Beitrag zur Verbesserung des Gesundheitswesens in Österreich leisten.

Mit dem INTEGRI finden Ideen und Projekte den Weg in die Öffentlichkeit, die der Integrierten Versorgung die notwendige Aufmerksamkeit verschaffen, die es bedarf, um die sektorenübergreifende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zu forcieren. Die Auszeichnung umfasste 2016 die Kategorien „Gesundheitspolitische Modellfunktion“, „Sozialpsychiatrische Initiativen“ und „Innovative Versorgungsinitiativen“.

Der INTEGRI 2012 hat mit seiner großen Zahl von 36 hochwertigen Einreichungen gezeigt, dass die Integrierte Versorgung bereits Anliegen und Arbeitsinhalt vieler Menschen und Organisationen im österreichischen Gesundheitswesen ist. 2014 betrug die Anzahl der eingereichten Konzepte und Ideen bereits 53. Mit dem INTEGRI 2016 konnte die Zahl der Einreichungen auf 70 gesteigert werden – aber es ist nicht die Anzahl, sondern vielmehr der hochwertige Inhalt der Konzepte, Ideen und Projekte, die bestätigen, welch großartigen Ansätze zur Verwirklichung einer Integrierten Patientenversorgung im Sinne der Gesellschaft möglich wären.

INTEGRI-Initiativforum

Das INTEGRI-Initiativforum hat 2011 den Öster­reichischen Preis für Inte­grierte Versorgung ins Leben gerufen und den inhalt­lichen Grund­stein gelegt: Die grund­legende Definition, die Modali­täten der Ein­reichung und die Bewertungs­kriterien sind von dieser Experten­gruppe erarbeitet worden.

Dir. Werner Bogendorfer

Versicherungsanstalt für
Eisenbahnen und Bergbau

DI Fritz Bruner


Steiermärkische Gebietskrankenkasse

Mag. Karin Eger

Wiener Gebietskrankenkasse
Competence Center Integrierte Versorgung

Mag. Marcella Hammerer


Vorarlberger Gebietskrankenkasse

Erwin Jobst

CGM Clinical Österreich
CompuGroup Medical CEE

DI Mag. Alfred Mair


Oberösterreichische Gebietskrankenkasse

Darko Miljanovic


CGM Arztsysteme Österreich

Dr. Herbert Oswald


Bundesvergabeamt

Mag. Hannes Reichl

CGM Clinical Österreich
CompuGroup Medical CEE

Dr. Johannes Schöch


Tiroler Gesundheitsfonds

Gerhard Stimac

INNOMED Gesellschaft für
medizinische Softwareanwendungen

Mag. Sonrid Winter


Niederösterreichische Gebietskrankenkasse

Mag. Walter Zifferer

CGM Clinical Österreich
CompuGroup Medical CEE

INTEGRI - Die Jury

Alle Einreichungen werden durch eine unabhängige Fachjury bewertet.
Die Aufbereitung der eingereichten Unterlagen obliegt der einreichenden Organisation, die formale Prüfung den Organisatoren. Die inhaltliche Begutachtung und Bewertung der Einreichung wird durch die Jury vorgenommen. Die Juryentscheidung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die drei besten Einreichungen werden prämiert. Die Jury behält sich die Möglichkeit vor, bei Bedarf Sonderpreise zu vergeben. Gegen die Entscheidungen der Jury ist kein Rechtsmittel zulässig.

Dr. Gerald Bachinger

Leiter, NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft

Er ist Sprecher der Patienten­an­wälte Österreichs, Mitglied der Gesundheits­kommission des Bundes, Vorstands­mitglied der Platt­form Patienten­sicher­heit und Lehr­verpflichtungen an der MUW-Wien, der Donau Uni Krems und der FH Krems.

Dr. Susanne Herbek

SeniorInnenbeauftragte der Stadt Wien, Fonds Soziales Wien

Sie ist seit Jänner 2017 SeniorInnenbeauftragte der Stadt Wien und war davor 7 Jahre Geschäftsführerin der ELGA GmbH. Davor war sie als Direktorin der Teilunternehmung des Wiener Krankenanstaltenverbundes für die strategische Kapazitäts-, Struktur- und Leistungsplanung sowie das operative Management der Krankenanstalten der Stadt Wien verantwortlich.

Pflege-Dir. Andrea Kapounek

Pflegedirektorin, Krankenhaus Göttlicher Heiland

Sie ist seit 18 Jahren im Pflegemanagement tätig, seit Mai 2004 Pflege­direktorin und Vorstands­mitglied im Kranken­haus Gött­licher Hei­land. Einer der Schwer­punkte des Kranken­hauses Gött­licher Hei­land ist die Alters­­­medizin. Da­durch ent­stehen viele Schnitt­stellen mit nieder­gelassenen Bereichen bzw. nach­sorgenden Ein­richtungen.

Mag. PhDr. Silvia Neumann-Ponesch, MAS

Geschäftsführerin der Akademie für Weiterbildung der FH OÖ

Sie ist Initiatorin und wissen­schaft­liche Leiterin des Kongresses Integrierte Ver­sorgung in Linz, Leiterin des Master­lehr­gangs „Integrated Care Systems, sowie der Lehr­gänge „Aka­demisches Care­manage­ment“ und „Aka­demisches Advanced Nursing Practice“. Als Professorin für Gesund­heits­manage­ment ist Frau Neu­mann-Ponesch Autorin zahl­reicher Publi­kationen im Gesund­heits­umfeld.

Priv.-Doz. Dr. Claudia Wild

Leiterin, Ludwig Boltzmann Institut für HTA

Sie ist seit April 2006 Leiterin des Ludwig Boltz­mann Instituts für HTA. Sie ist Mitglied in zahl­reichen Bei­räten (Nationaler Onkologie-Beirat, Fach­beirat Gesund­heits­statistik der Statistik Österreich und Oberster Sanitätsrat), Lehrbeauftragte in Master­lehr­gängen an öster­reichischen Universi­täten und FHs zu HTA und Gut­achterin für renommierte Fach­zeit­schriften.

Dr. Heinz Brock, MBA, MPH

Medizinischer Direktor, AKh Linz / Geschäftsführer, Kepler Universitätsklinikum

Er ist ärztlicher Direktor und Geschäftsführer für die Bereiche Medizin, Qualitätsmanagement, Informations- und Kommunikationstechnologie im Kepler Universitätsklinikum Linz. Neben seiner Funktion im Kepler Universitätsklinikum fungiert er noch als Sprecher des Weitmoser Kreises, einer Vereinigung von österreichischen Top-Führungskräften in der Medizin.

INTEGRI Skulptur

Die INTEGRI-Skulpturen verkörpern die komplexen Zusammenhänge rund um die menschliche Gesundheit und gleichzeitig das notwendige Netzwerk zur Erhaltung derselben. Die organische Struktur und gleichzeitig transparente Erscheinung der INTEGRI-Awards vermitteln dabei kühle Eleganz und modernes Design.

Die ausdrucksvolle und gleichzeitig zerbrechlich wirkende Wabenstruktur verleiht den Skulpturen besondere Leuchtkraft und Schönheit. Sie steht für die notwendigen interdisziplinare Zusammen-arbeit der Akteure im Gesundheitswesen, die eine Integrierte Patientenversorgung ermöglichen - für die intelligente Vernetzung der Leistungserbringer, Kostenträger und Patienten. Glas ist Sinnbild für Kommunikation und Offenheit, es vermittelt ein Gefühl der Transparenz und Leichtigkeit. So steht der INTEGRI-Award für transparente Lösungen in Bezug auf die Komplexität von Infrastruktur, Informationen, Netzwerken und Prozessen im Bereich der Integrierten Versorgung.

Die INTEGRI Skulptur
Die INTEGRI Skulpturen 2016: individuelle Meisterwerke aus der Glasmanufaktur „Glashütte Comploj“
(Fotorechte: CompuGroup Medical)

Der Award-Künstler

Robert Comploj

(1982 in Tirol geboren, lebt und arbeitet in Wien)

Die Glashütte Comploj – das ist der Glasbläser Robert Comploj mit seinen Mitarbeitern. Die Glashütte wurde im Sommer 2013 in Traun eröffnet und übersiedelte im Sommer 2017 nach Wien. Sie ist Schauwerkstatt und Galerie zugleich. Robert Comploj ist ein junger, aber bereits international erfahrener und renommierter Glasbläser. Die Glashütte ist mit ihrer speziellen Herstellungstechnik die einzige ihrer Art in Österreich: Aus alten venezianischen Techniken, verbunden mit skandinavischem Designeinfluss entstehen einzigartige Glasobjekte. Robert Comploj greift dabei auf jahrhundertealtes Wissen zurück und kombiniert es mit modernem Design und kräftigen Farben. Daraus entsteht Glaskunst auf höchstem Niveau: Von der Vase bis zur Installation – jedes Glasobjekt ist ein handgefertigtes Unikat mit eigenem und unverkennbarem Charakter.

Geboren wurde Robert Comploj 1982 in Tirol
2001-2003 Aufbaulehrgang an der Glasfachschule Kramsach/Ö
2004 Kurse am Corning Museum of Glass/USA
2006 Kurs mit Bill Gudenrath/USA
2007 Meisterklasse mit Elio Quarisa/Murano
Assistenzen im In- und Ausland, u.a. in den USA und Großbritannien
Seit 2005 als Glasbläser in Österreich, Deutschland und Dänemark tätig, daneben Lehraufträge an der Glasfachschule Kramsach und rege Ausstellungstätigkeit. Eigene Glashütte mit Schauwerkstatt in Traun bei Linz/OÖ (2013-2017) bzw. seit 2017 in Wien.

Robert Comploj
Robert Comploj bei der Arbeit in seinem Atelier in Traun
(Fotos: Cathrine Stukhard)

Preisverleihung
INTEGRI 2016

Der INTEGRI wurde am 22.9.2016 zum dritten Mal vergeben. Die Preisverleihung fand diesmal im Rahmen der etablierten Veranstaltungsreihe „Zukunft Gesundheit“ der Karl Landsteiner Gesellschaft statt. Thema der prominent besuchten Veranstaltung war „Die Integration der Gesund­heitsversorgung – Oft versucht, nie erreicht?“. Als Veranstaltungsort diente die mumok Lounge im Museum moderner Kunst inmitten des Wiener Museumsquartiers.

Auch 2016 wurden, wie bereits bei der letzten Auflage im Jahr 2014, 17 Projekte zur Beurteilung eingereicht. Die hochkarätig besetzte Expertenjury wählte daraus einstimmig die drei Preisträger in den Kategorien „Gesundheitspolitische Modellfunktion“, „Sozialpsychiatrische Initiativen“ und „Innovative Versorgungsinitiativen“ aus. Überreicht wurden die wertvollen INTEGRI-Skulpturen des international erfolgreichen Tiroler Glaskünstlers Robert Comploj von Sektionschef Dr. Clemens-Martin Auer (Ministerium für Gesundheit und Frauen), Generaldirektor Dr. Josef Probst (Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger) und Dr. Susanne Herbek (ELGA GmbH und Vertreterin der INTEGRI Jury).

Dr. Susanne Herbek & Erwin Jobst bei der Verleihung des INTEGRI 2016
Dr. Susanne Herbek & Erwin Jobst bei der Verleihung des INTEGRI 2016

Hier finden Sie die gesammelten Impressionen
der INTEGRI-Preisverleihung:

Preisverleihung
INTEGRI 2014

Am 6.5.2014 wurde der INTEGRI nach 2012 zum zweiten Mal im Rahmen einer feier­lichen Abend­veran­staltung verliehen. Im Anschluss an die Podiums­diskussion des „Kongresses Integrierte Versorgung“, der am Linzer Campus der Fach­hoch­schule OÖ statt­fand, moderierte Verlags­leiter und Heraus­geber Mag. Roland Schaffler als Branchen­insider die INTEGRI-Gala 2014.

Aus 17, großteils hoch quali­fizierten Einreichungen, wählte die unab­hängige INTEGRI-Experten­jury auf Basis einer vorange­gangenen indivi­duellen Bewertung durch die einzelnen Jury­mit­glieder ein­stimmig die heraus­ragenden Projekte bzw. Initiativen aus.

Flankiert von den beiden INTEGRI-Jurymitgliedern Dr. Susanne Herbek und Dr. Heinz Brock über­reichte Bundes­minister Alois Stöger die auf­wändig gestalteten INTEGRI-Glas­ojekte des aufstre­benden Künstlers Robert Comploj an die strahlenden Preisträger.

Gesundheitsminister Stöger lobte die INTEGRI-Initiative und erläuterte, warum er sich persönlich zum INTEGRI engagiert. Er betonte die Wichtig­keit des kon­sequenten Aus­richtens von Gesund­heits­systemen am Patienten und die damit verbundene nach­haltige Umsetzung von Inte­grierten Versorgungs­modellen als zentrale Komponente bei der Reformierung des heimischen Gesundheitswesens.

Die Jury
Jurymitglieder Dr. Susanne Herbek und Dr. Heinz Brock, Moderator Mag. Roland Schaffler, INTEGRI-Projektleiter Philipp Streinz, MA und Bundesminister Alois Stöger bei der Preisverleihung.

Hier finden Sie die gesammelten Impressionen
der INTEGRI-Preisverleihung 2014:

Partner des INTEGRI 2018:

Medienpartner:

ÖKZ
Medienpartner:

Qualitas
Medienpartner:

CGM-Media
Medienpartner:

Praxiswelt
Organisation:

CGM
Award-Künstler:

Glashütte Comploj
Partner:

MTC

CompuGroup Medical (CGM) organisiert die Ausschreibung und Bewerbung des INTEGRI.

CompuGroup Medical CEE GmbH

E: philipp.streinz@cgm.com
T: +43 7252 587-1454, F: +43 7252 587-9300
© 2017 INTEGRI - Alle Rechte vorbehalten | Impressum